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“Psecas stand an der Fährstation von Hostilia und schaute über die träge fließenden Wasser des Padus auf das zurückliegende Ufer. Naßgraue Nebelschwaden lagen wie dichte Schleier über dem Fluß, und die Sklavin konnte die Umrisse der Herberge an der Via Aemilia, in der die Familie die letzte Nacht verbracht hatte, nur noch erahnen.”
“Die ständig feuchte Luft in den Flußauen des Padus schmeckte anders als der leichte und warme Wind der tyrrhenischen Küste, und es schien der Sklavin gewiß, daß dieser träge Strom die endgültige Grenze zwischen ihrem bisherigen Leben und dem Neuen und Unbekannten war, dem sie entgegen fuhr.”
Angela Dopfer-Werner “MYRRHA”
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